Unter der Webseite stark.eu betreibt eine angebliche Firma mit dem Namen „StarkEU Trader Company“ mit Sitz im Maintower. Inzwischen warnt sogar die BaFin.
Wer über Werbung auf Webseiten Dritter auf die Seite starkeu.de geleitet wird oder einen Anruf der angeblichen Cryptofirma erhält, der sollte auf keinen sich durch die angeblich erstklassigen Renditechancen täuschen lassen. Hinter der Webseite stecken äußerst professionelle Betrüger, die nicht selten ihre Opfer um viele Zehntausende bis Hunderttausende Euro bringen. Hierbei gehen die Täter äußerst perfide und systematisch vor und nutzen vielerlei psychologische Tricks, um die Menschen zu manipulieren.
Sollten Sie Hilfe benötigen, die Seriosität von Webseiten zu bewerten, helfe ich Ihnen gerne!
Ablauf des Betrugs
Die Muster gleichen sich: Das spätere Betrugsopfer erhält einen Anruf der angeblichen Trading-Firma, in dem von einem tollen Verfahren mit einer großartigen Handelssoftware gesprochen wird. Hohe Renditen seien zu erwarten und der Einstieg dank persönlichen Beratern problemlos auch für Einsteiger möglich.
Haben die Betrüger jemanden an der Angel, beginnt es meist mit kleinen Beträgen, die nach deren Überweisung bereits nach kurzer Zeit angebliche Riesengewinne erzeugt haben. Schnell wird darauf hingearbeitet deutlich höhere Beträhe nachzuschießen, um so natürlich noch größere Gewinne zu erzielen.
Sobald das Opfer des Betruges die Auszahlung anfordert, folgt der zweite Betrugsteil. Es wird behauptet, dass vor Auszahlung Gebühren und Steuern abgeführt werden müssen. Hierfür wird ein beliebiger Betrag angesetzt und behauptet, dass der Gewinn erst ausgezahlt werden kann, wenn diese Rechnung beglichen wird. Vorsicht: Auch bei Bezahlung erfolgt natürlich keine Auszahlung!
Dann folgt der Dritte Akt. Unabhängig davon, ob vorher bezahlt wurde oder nicht, melden sich in der Regel kurze Zeit später andere Personen der Betrügerbande und erklären den Betrugsopfern, dass Sie betrogen worden seien. Allerdings nicht bei der ursprünglichen Einzahlung, sondern hinsichtlich der Rechnung aus dem zweiten Betrug über die Steuern und Gebühren. Die Betrüger behaupten nun, sie seien von der Bank oder Behörde, bei der das Geld aus dem ersten Betrugsabschnitt eingezahlt worden sei. Eine Auszahlung sei möglich, aber natürlich – Sie ahnen es schon – nur gegen Begleichung der Steuern und Gebühren, die angefallen seien.
Was kann ich tun?
- Erstatten Sie umgehend Anzeige bei der Polizei.
- Suchen Sie sich anwaltlichen Rat.
- Geben Sie niemals Daten wie Ihre Konto- und Bankdaten oder Logins für Webseiten weiter.
- Überprüfen Sie Daten und Informationen von Anbietern vor einem Investment

